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Jesus und die Frau aus Samaria -
Quelle des lebendigen Wassers

Lesedauer ca. 8 Minuten

 

01.11.2017 (C) Planet-Glauben


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Jesus und die Frau aus Samaria

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Die Frau aus Samaria, ihr Name ist nicht überliefert, ist eine der herausragenden Figuren der Bibel. Jesus selbst hat sie dazu gemacht. Die Begegnung mit ihr hat er regelrecht erwartet ...

Die zeitgeschichtliche Einordnung

Das Gespräch zwischen Jesus und der Frau aus Samaria fand vor 2000 Jahren statt. Zu dieser Zeit war die Welt in vielen Regionen schon weit entwickelt. In China herrschte die Han-Dynastie. Die chinesische Mauer war bereits gebaut. In weiten Teilen Europas bis nach Asien breitete sich das Römische Reich aus. In Athen gaben sich die Philosophen, deren Bücher noch heute gelesen und an den Universitäten gelehrt werden, die Türklinke in die Hand. Die Athener waren hungrig nach neuen philosophischen und religiösen Weltanschauungen. Aus Sorge, man könnte einen Gott vergessen haben, schuf man sogar eine Statue für den "unbekannten" Gott. Die Gebiete des heutigen Deutschland, Polen, Belgien, Niederlande, Dänemark bis nach Skandinavien wurden durch zahlreiche Germanenstämme besiedelt. Im Amerika entstand, unanhängig von den Entwicklungen in anderen Teilen der Welt, die Hochkultur der Mayas. Alle Länder und Regionen hatten eines gemeinsam, überall bestimmten selbst gemachte Götter das Leben und Denken der Menschen. In diesem zeitgeschichtlichen Kontext können wir das Gespräch von Jesus mit der Frau aus Samaria einordnen.

Die Begegnung zwischen Jesus und der Frau aus Samaria steht ganz am Beginn von Jesu öffentlichem Wirken. Da war Jesus etwa 30 Jahre alt. Dass Jesus erst jetzt seiner eigentlichen Mission folgte, liegt nicht etwa an einer plötzlichen "geistigen" Eingebung. Sie dürfte vielmehr der familiären Situation geschuldet sein. Als erstgeborener Sohn hatte Jesus im Familienverbund besondere Aufgaben und Pflichten. Man kann davon ausgehen, dass Jesus, als der älteste Sohn, für das Auskommen der Familie mit verantwortlich war. Erst nachdem als es die familiäre Situation zuließ, verließ Jesus sein zuhause. Von nun an verfolgte er nur noch seiner von Gott aufgetragenen Mission. Um was es bei dieser Mission ging, wird in der Begegnung mit der Frau aus Samaria sehr deutlich. Das Gespräch der beiden hat also einen stark programmatischen Charakter, der sich von nun an durch Jesu Wirken zieht. Insofern wundert es nicht, dass die Begegnung mit der Frau aus Samaria ganz am Beginn von Jesu öffentlichem Wirken steht.

Das Gespräch von Jesu und der Frau aus Samaria ist uns im Neuen Testament im Evangelium des Johannes überliefert. Johannes war ein enger Vertrauter und Weggefährte von Jesu. Er war einer seiner Jünger.

Es ist erstaunlich, auf welch hohem intellektuellen Niveau dieses Gespräch geführt wurde. Bis zum heutigen Tag wirkt es nicht aus der Zeit gefallen und fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Daran hat auch die samaritische Frau gehörigen Anteil. Eine starke Frau!

Ganz anders sieht es aus, wenn man sich vor Augen hält, welchen Götterkult - bis hin zu Menschenopfern - andere Kulturen zu jener Zeit pflegten. Die Germanen z.B. frönten den Glauben an den einäugigen Gott Wodan, dem ein Rabe und ein Wolf zur Seite standen und dem als Reittier ein achtbeiniges Pferd diente...

Gib mir Wasser

Durst - Wasser - Leben. Das sind die Schlagworte, die dieser Geschichte ihren Rahmen geben. Zur damaligen Zeit hatten diese Begriffe eine viel größere Bedeutung als das heute der Fall ist. Wasser bedeutete Leben. Oft musste man weit laufen, um Wasser aus dem nächstgelegenen Brunnen zu schöpfen. Nicht selten brachten Hitzeperioden und Dürren die Brunnen zum versiegen. In der Bibel steht der Begriff Wasser für Leben und Erneuerung und zwar sowohl im physischen als auch im übertragenen Sinn. Wasser ist Sinnbild für die lebensbejahende Kraft Gottes. Mit lebendigem Wasser bezeichnet Jesus stets die alles verändernde Kraft des heiligen Geistes, ein Kraftstrom der vertanes, sündiges Leben des Menschen zu nichtversiegender Kraft führt - letztendlich gar zum ewigen Leben.

Das Gespräch

Jesus und seine Jünger sind auf dem Weg von Judäa nach Galiläa. Während die Jünger im Dorf Verpflegung kaufen wollen, ist Jesus allein am Brunnen zurückgeblieben. Es ist nicht irgendein Brunnen. Der Brunnen gehörte einst Jakob, dem Stammvater des Volkes Israel.

Es ist die sechste Stunde, zur Mitte des Tages, und es ist heiß. Wer wird schon zur Mittagszeit zum Brunnen gelaufen kommen? Und doch! Von fern nähert sich eine einsame Frauengestalt mit Schöpfgefäß und Krug in der Hand. ER, Jesus, der Jude, äußerlich erkennbar an den Quasten, die er an der Kleidung trägt, spricht die samaritische Frau an. Und nicht nur das! Er erbittet gar etwas von ihr - einen Schluck Wasser.

Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken!

Das ist ungewöhnlich! Normalerweise gehen Juden Begegnungen mit Samaritern aus dem Weg. Und erst recht bei einer Begegnung zwischen Mann und Frau. Kein Wunder also, dass die Frau erstaunt reagiert, als der fremde Jude sie anspricht.

Wie, du, ein Jude, erbittest etwas zu trinken von mir, einer samaritischen Frau?

Es besteht kein Zweifel: diese Frau ist selbstbewußt und auch ein wenig stolz! Und das lässt sie Jesus sofort spüren. Aber Jesus geht auf ihr Erstaunen nicht ein. Es scheint, als diente die Bitte, um etwas zu trinken, für Jesus nur als Einstieg in das Gespräch.

Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser.

Das Gespräch erfährt eine Steigerung. Zuerst war nur vom Wasser die Rede, um das Jesus die Frau bat. Nun geht es bereits um lebendiges Wasser, das er ihr geben würde, wenn sie nur darum bitten würde.

Lebendiges Wasser? Wer schon einmal wirklich durstig war, in sengender Hitze, in unwegsamen Gelände, ohne Wasser, kurz vor der Erschöpfung, und er/sie kommt dann unverhofft an einer Quelle mit frischem, sprudelndem, kühlem Wasser vorbei, der weiß was lebendiges Wasser ist.

So mag auch die Samariterin gedacht haben. Für sie ist "Wasser" physisch, real, anfassbar, schmeckbar. Sie hat die irdische Dimmension im Blick. Jesu gleichnishafte Worte, die die geistige, auf die Ewigkeit gerichtete Dimmension verkörpern, kann sie noch nicht einordnen. Und so verwundert ihre Reaktion nicht.

Herr, du hast doch nichts, womit du schöpfen könntest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser? Bist du etwa mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat?

Die Samaraterin denkt ganz pragmatisch. Sie fragt Jesus, womit er denn dieses lebendige Wasser schöpfen wolle, wo er doch selbst kein Schöpfwerkzeug hat. Zum Schluss kommt dann noch die spitze Bemerkung: "Bist du etwa mehr als unser Vater Jakob? ..." Noch kann sie nicht wissen, dass der, der da mit ihr redet, tatsächlich mehr ist, viel mehr!

Wieder antwortet Jesus nicht direkt auf ihre Frage. Aber er beschreibt die Wirkung, die das lebendige Wasser auf Menschen hat, noch genauer:

Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Auch mit dieser Antwort kann die Frau nicht viel anfangen. Jetzt ändert sie ihre Taktik. Mit höflichen Worten fordert sie den fremden Juden auf, seinen Worten Taten folgen zu lassen:

Herr, gib mir dieses Wasser, damit mich nicht dürstet und ich nicht herkommen muss, um zu schöpfen!

Immer noch reden beide aneinander vorbei. Aber Jesus weiß genau, Gespräche dieser Art setzen sich im Gedächtnis fest, für immer. In dem was Jesus nun zu ihr sagt, wird er nun die ganze Aufmerksamkeit der Samariterin gewinnen.

Geh hin, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast richtig gesagt: »Ich habe keinen Mann.« Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt.

Die Frau erkennt, dass dieser fremde Mann mehr über sie weiß, als ihr lieb ist. Und sie merkt, dass das bisherige Gespräch einen tiefen, ehrlichen Zweck diente, und keine "Anmache" eines fremden Reisenden ist. Nun nennt sie ihn gar einen Propheten. Bei so einer Gelegenheit könnte sie jetzt alles Mögliche fragen.

Was fällt den Menschen nicht alles ein, wenn sich die Gelegenheit bietet, einen Blick "in die Zukunft" zu werfen? Eine ganze Wahrsagerindustrie, die allein in Deutschland jährlich etwa 500 Millionen Euro umsetzt, lebt davon. Auf der Wunschliste ganz oben steht die Frage nach Gesundheit, Beruf, Familie, Liebe und Geld.

Der Samariterin jedoch liegt etwas ganz anderes auf dem Herzen...

Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll.

Und! Wer es bis jetzt noch nicht geglaubt hat, sollte es endlich erkennen; diese Frau ist wirklich stolz und voller ehrlicher Überzeugung! Für diese Überzeugung legt sie jede Scheu und Zurückhaltung ab. Dabei ist das, was die Samariterin sagt, nichts anderes als eine Beschwerde! Sie findet es ungerecht, dass die Juden den Ort der Anbetung Gottes ausschließlich in Jerusalem sehen. Es ist ihr ein Bedürfnis, diesen Gott JHWH, der im Herzen offenbar auch ihr Gott ist, an diesem Ort, auf diesem Berg, anzubeten, so wie es die Vorfahren, so wie es Jakob, getan haben. In einer Zeit, wo sich Menschen von Gott abwenden, darunter auch viele Juden, hat für sie, die Samariterin, die Frage der Hinwendung zu diesem Gott der Juden oberste Priorität. Unter den Augen der himmlischen Wesen finden solche Menschen wie die Samariterin große Beachtung! Auch Jesus ist das nicht verborgen geblieben.

Jesus gibt der Frau eine detaillierte und tröstende Antwort auf ihre Frage.

Jesus spricht zu ihr: Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Jesus weiß; das, was die Frau da anspricht, deckt sich mit dem Auftrag, den er von Gott erhalten hat: Gott will seinen Bund, den er einst mit seinem auserwähltem Volk Israel geschlossen hat, auf alle Menschen erweitern. Das beinhaltet, dass auch Menschen die außerhalb der jüdischen Identität stehen, vollen und gleichberichtigten Zugang zu der göttlichen Heilsbotschaft des Gottes JHWH erhalten. Dennoch weist Jesus die Frau auf die herausgehobene Stellung der Juden unter den Völkern hin. Denn das Heil für die Menschheit kommt von ihnen, den Juden! Heute wissen wir, er meint damit sich selbst. Jesus gibt der Frau eine eindeutige Botschaft mit: In Zukunft, nein, heute schon, ist nicht der Ort der Anbetung von Bedeutung, auch nicht die Herkunft des Betenden, sondern allein der Geist des Anbeters. So deutet sich in Jesu Worten ein Paradigmenwechsel an, den der Prophet Jesaja bereits tausend Jahre vorher beschrieben hat. Hier eine kleine Auswahl von Texten aus Jesaja, die auf das hinweisen, was Jesus der Frau am Brunnen offenbarte, als er von dem lebendigen Wasser spricht.

Das Volk, das in der Finsternis wandelt, sieht ein großes Licht; die im Lande des Dunkels wohnen, über ihnen strahlt ein Licht auf. (mit Licht ist Jesus gemeint)

Deine Toten werden leben, werden auferstehen; aufwachen und jubeln werden die Bewohner des Staubes. (Der Tod eines Menschen ist nicht endgültig!)

Gedenket nicht mehr der früheren Dinge, und des Vergangenen achtet nicht. Siehe, nun schaffe ich Neues; schon sproßt es, gewahrt ihr es nicht? (mit ICH ist Gott gemeint, mit NEUES Jesus)

Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker. (nicht mehr nur für die Juden)

So will ich dich denn zum Lichte der Völker machen, daß mein Heil reiche bis an das Ende der Erde. (Gott macht Jesus zum Licht der Völker)

Vernichten wird er den Tod ewig. Und abwischen wird Gott, der Herr, die Tränen von jedem Antlitz. (gemeint ist Jesus)

... alle Textstellen aus dem Buch Jesaja

Eines scheint sicher: das Zusammentreffen von Jesus mit der Samariterin ist weit mehr als eine bloße Zufallsbegegnung. Nein, Jesus hat die Frau aus Samaria regelrecht erwartet, als er sich am Brunnen niederließ. Wegen solcher Menschen, die Gott suchen, ist Jesus auf die Erde gekommen. Jesus nennt das: "die Ernte einholen". Es ist soviel der Ernte, die Gott ausgesät hat... aber so wenig Erntehelfer.

Gott weiß, dass viele Menschen, die außerhalb des jüdischen Glaubens stehen, ihn, den Gott der Juden, suchen. So, wie einst die moabitische Frau Noomi ihr Volk verließ, um den Glauben ihrer Schwiegermutter (und Jüdin) Ruth anzunehmen, so wie die samaritische Frau diesen Schöpfergott in der Anbetung sucht, will Gott seinen Bund auf alle Menschen, die an ihn glauben, erweitern. Jesus ist das Bindeglied zwischen Mensch und Gott. Jesus drückt es so aus:

Niemand kommt zum Vater, denn durch mich. Johannes 14, 6

Durch Jesus wird der Mensch gerecht vor Gott. Und wer gerecht vor Gott ist, der erhält den Schlüssel zum ewigen Leben. Das ist es, was Jesus mit dem Gleichnis vom lebendigen Wasser ausdrücken will.

Am Ende des Gespräches benennt die Frau aus Samaria unverhohlen ihre Hoffnung auf den vorhergesagten Messias. Sie erwartet ihn voller Sehnsucht. Vielleicht ahnt sie bereits, dass er schon vor ihr steht.

Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen.

Der Glaube und die Hoffnung dieser Frau ist übergroß! Das weiß Jesus. Deshalb gibt sich Jesus ihr, einer Nichtjüdin, als der Messias zu erkennen. Sie ist damit der erste Mensch, noch vor seinen Jüngern, den sich Jesus als der vorausgesagte Messias offenbart hat.

Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet.

Mit diesen Worten endet das Gespräch.

Da ließ die Frau ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei! Da gingen sie aus der Stadt heraus und kamen zu ihm.

Die Samariter kamen alle zum Brunnen gelaufen und luden Jesus und seine Jünger ein, bei ihnen zu bleiben. Jesus willigte ein und blieb zwei Tage in enger Gemeinschaft mit ihnen.


Informationen zum Volk der Samariter:

(C) www.JW.org der Zeugen Jehova

Samaria war die Gegend, die zwischen Judäa im Süden und Galiläa im Norden lag. Nach dem Tod von König Salomo spalteten sich die zehn Stämme im Norden Israels von den beiden Stämmen Juda und Benjamin im Süden ab. Die zehn Stämme wurden dann als Samaria bezeichnet. Die Bewohner Samarias begannen, Kälber zu verehren. Darum ließ Jehova es zu, dass die Assyrer Samaria 740 v. u. Z. eroberten. Sie verschleppten den Großteil der Bevölkerung und siedelten dort Leute aus anderen Teilen des Assyrischen Reiches an. Diese Anbeter fremder Götter heirateten Israeliten, die in Samaria zurückgeblieben waren. Mit der Zeit entstand eine neue Anbetungsform. Sie beinhaltete zwar Lehren und rituelle Handlungen aus Gottes Gesetz wie die Beschneidung, aber man konnte sie nicht als wahre Anbetung bezeichnen.

(2. Könige 17:9-33; Jesaja 9:9).

Zur Zeit Jesu akzeptierten die Samariter die fünf Bücher Mose, doch sie beteten Gott nicht im Tempel in Jerusalem an. Sie hatten viele Jahre lang einen eigenen Tempel auf dem Berg Gerisim, nicht weit von Sychar. Und auch als jener Tempel zerstört war, blieb dies ihr Ort der Anbetung. Während Jesu Dienst war die Feindseligkeit zwischen Juden und Samaritern sehr ausgeprägt

(Johannes 8:48).