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Lesedauer 8 Minuten

Fast jeder kennt Jesus. Aber kennen wir ihn wirklich?
Was wissen wir über Jesus?
Und was ist Wahrheit, was ist Dichtung?
Was erzählt die Bibel über ihn?
Lohnt es, Jesus als Freund zu haben?
Was macht Jesus so außergewöhnlich?

Der folgende Beitrag widmet sich all diesen Fragen.

Text: (C) Planet-Glauben (ev.), 01.05.2019
Grafik: (C) Planet-Glauben


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Jesus kennen lernen

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Wer war Jesus?

Jesus ist Gottes Sohn. Der Name dieses Gottes ist JHWH. Gesprochen wird das "Jehova". Der Name Gottes steht ca. 7000 mal in der Bibel, bis ihn der Reformator LUTHER mit dem bedeutungslosen Titel HERR ersetzt hat.

Wann lebte Jesus?

Bereits lange vor seiner Erdengeburt war Jesus an der Seite seines Vaters im Himmel. Jesus ist das allererste Geschöpf, das Gott geschaffen hat. Die Bibel sagt über Jesus:

Jehova brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor langer Zeit. Seit alter Zeit war ich eingesetzt, von Anfang an, vor den Urzeiten der Erde.

Sprüche 8, 22-23

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der gesamten Schöpfung.

Kolosser 1, 15

Im seinem himmlischen Dasein war Jesus eine Geistperson, also kein Wesen aus Fleisch und Blut. Die Bibel sagt aus, dass Jesus am Schöpfungsprozeß entscheidend mitgewirkt hat.

Als er (Gott) für das Meer die Verordnung festlegte, dass das Wasser innerhalb der angeordneten Grenzen bleibt, als er die Fundamente der Erde verankerte, da war ich (Anm. Jesus) als Werkmeister an seiner Seite.

Sprüche 8, 29-30

Denn durch ihn (Anm. Jesus) ist alles andere im Himmel und auf der Erde erschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare ...

Kolosser 1, 16

Ist Jesus Gott?

Wenn Jesus Gottes Sohn ist, kann Jesus nicht Gott sein! Im Gegensatz dazu behaupten die Staatskirchen (vor allem in den unzähligen Weihnachtsgottesdiensten), dass durch Jesu Geburt "Gott Mensch geworden ist". Sie begründen das mit dem undefinierbaren Begriff "Dreieinigkeit" (Gott, Sohn und Heiliger Geist). Dieser Begriff hat bei den Menschen zu allen Zeiten nur für Verwirrung gesorgt. Die "Dreieinigkeit" beruht auf einem bischöflichen Ratsschluss aus dem 3. bis 6. Jhd. n. Chr.. Die Bibel, also das Wort Gottes, kennt keine "Dreieinigkeit", also Drei in einer Person und eine Person in Dreien.

Jesus hat Gott immer als seinen Vater bezeichnet, und Gott bezeichnet Jesus als seinen geliebten Sohn.

Jesus ist in seinem Denken, Fühlen und Handeln eine völlig eigenständige Persönlichkeit. Mit dieser Freiheit stattet Gott Jehova nämlich alle Geschöpfe aus -egal ob Menschen, Tiere oder Engel. Jesu Denk- und Verhaltensweise offenbart uns allerdings, dass er im Denken und Handeln mit seinem Vater, Gott Jehova, deckungsgleich war.

Jesu Rolle in den Weltreligionen

Christen

Für die Christen ist Jesus der Retter der Welt, der viele (nicht alle!) Menschen von ihren Sünden befreit und dadurch mit Gott versöhnt. Nur so wird ewiges Leben in einem Paradies, das Gott aus der alten, zerstörten Erde schaffen wird, möglich. Voraussetzung für diese Versöhnung ist der Glaube an Jesus, denn Jesus sagt:

Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Johannes 14, 6

Wer an mich glaubt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt.

Johannes 11, 25

Muslime

Im muslimischen Glauben ist Jesus ein Prophet. Was viele nicht wissen, der Koran berichtet ausführlich und nahezu im Einklang mit der Bibel über Jesu Geburt:

Wie die Engel sprachen: «O Maria, Allah gibt dir frohe Kunde durch ein Wort von Ihm: sein Name soll sein der Messias, Jesus, Sohn Marias, geehrt in dieser und in jener Welt, einer der Gottnahen. Und er wird zu den Menschen in der Wiege reden und im Mannesalter und der Rechtschaffenen einer sein.» Sie sprach: «Mein Herr, wie soll mir ein Sohn werden, wo mich kein Mann berührt hat?» Er sprach: «So ist Allahs (Weg), Er schafft, was Ihm gefällt. Wenn Er ein Ding beschließt, so spricht Er zu ihm: “Sei!”‘, und es ist. Und Er wird ihn das Buch lehren und die Weisheit und die Thora und das Evangelium;

Koran - Sure 3; 45-48

Juden

Obwohl Jesus ein Jude war, und obwohl die jüdischen Propheten Jesu Geburt und seine Bedeutung für die Menschheit detailliert vorausgesagt und begründet haben, glauben Juden in der Regel nicht an Jesus. Die Juden warten noch auf den Erlöser Israels.

Die Welt

Auch die meisten Menschen anderer Völker kennen Jesus. Manche glauben an Jesus als historische Person; viele denken Gutes über Jesus. Aber sie können sich viele Dinge, die untrennbar mit Jesus verbunden sind, nicht vorstellen (z.B. das Jesus Gottes Sohn ist).

Es ist Jesu ausdrücklicher Wunsch, dass seine Botschaft von der Vergebung der Sünden und dem ewigen Leben in der Welt bekannt wird. Jesus weiß, dass sich viele Menschen unter allen Völkern nach dieser Botschaft sehnen. Jesus sagt auch sinngemäß:

"Wer sich für mich einsetzt, den werde ich reich belohnen."

Jesu Familie

Der "leibliche" Vater von Jesus ist Gott Jehova. Jesu Mutter ist die jüdische Frau Maria. Jesus hatte mehrere jüngere Geschwister. Seine Geschwister glaubten nicht an Jesu Mission. Sie gingen auf kritische Distanz zu Jesus.

Seine Brüder glaubten nämlich nicht an ihn.

Johannes 7, 5

Auch Jesu Mutter tat sich schwer zu verstehen, wie ihr Sohn agierte und vor allem mit welcher Entschlossenheit er das tat. Jesus liebte seine Mutter sehr. Aber er machte stets deutlich, dass der Wille seines Vater für ihn oberste Priorität hatte. Die Mutter- Sohn Beziehung zwischen Maria und Jesus erinnert in vielem, wie wir es auch aus "ganz normalen" Familien kennen.

Jesus war nicht verheiratet. Auch hatte er keine Freundin. Nie hat Jesus mit einer Frau sexuellen Kontakt gehabt. Aber Jesus hat Frauen stets eine große Wertschätzung entgegen gebracht. Kinder liebte Jesus besonders, und Menschen, die ehrliches Interesse an Gott haben.

Warum verließ Jesus seinen Platz im Himmel?

Diese Frage ist sehr beutungsvoll. Leider läßt sich nicht mit zwei Sätzen beantworten. Wir widmen dieser wichtigen Frage in Kürze einen gesonderten Beitrag.

Wissenswertes über Jesu Geburt

Die jüdischen Propheten haben die Geburt Jesu bereits mehrere tausend Jahren vorher angekündigt! Nicht nur das. Auch der Name, der Geburtsort, die Todesumstände, Jesu Auferweckung von den Toten u.v.a.m sind prophezeit worden. Sehr ausführlich berichtet die Bibel darüber, warum Jesus geboren wurde und was seine Mission war. Das Buch des Propheten "Jesaja" ist voll mit ausführlichen Prohezeihungen und Erklärungen über den kommenden Christus.

Die Bibel macht keine Angaben in welchem Monat Jesus geboren wurde. Eines steht fest: Jesus ist nicht "Weihnachten" geboren. Dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Es ist bekannt, dass der römische Kaiser zur Zeit von Jesu Geburt eine Volkszählung angeordnet hatte. Jeder Jude mußte bei den römischen Besatzungsbehörden persönlich vorstellig werden. Das war mit teils langen Fußmärschen verbunden. Es ist nicht anzunehmen, dass der Kaiser diesen Termin in den tiefsten Winter gelegt hat, wo es in Israel durchaus um die Null Grad kalt werden kann und es viel regnet. Sehr wahrscheinlich wurde Jesus im "goldenen" Monat September oder Oktober geboren, also in der Zeit unmittelbar nach der Ernte (nach dem Laubhüttenfest).

Übrigens: Jesus legt keinen Wert darauf, dass wir seinen "Geburtstag" feiern. Denn es macht überhaupt keinen Sinn einen Geburtstag zu feiern, wenn man, wie Jesus, ewig lebt. Geburtstag feiern vor allem jene, die dem Spruch glauben "Du lebst nur einmal!".

Allerdings macht es Sinn, sich mit den außergewöhnlichen Umständen von Jesu Geburt auseinanderzusetzen.

Für Gott war es sehr wichtig, dass Jesus genau denselben Weg gehen muss wie jeder Mensch - und zwar von der Geburt bis zum Tod.

Aber Jesus konnte nicht auf "normalen" Weg gezeugt werden, schließlich ist Gott Jehova der Vater. Eine sexuelle Vereinigung zur Zeugung eines Kindes hat Gott nur für die Menschen untereinander vorgesehen. Dass sich Götter mit Menschen vereinen gibt es nur in Geschichten, die sich Menschen ausgedacht haben, z.B. den griechischen Göttersagen. Diese Göttergeschichten haben nichts mit dem wahren Schöpfergott Jehova zu tun. Außerdem kennt der "Himmel" keinen Sex, wie es Jesus einmal sinngemäß formuliert hat.

Die Mutter des Sohnes Gottes musste ganz besondere, fast einmalige Eigenschaften besitzen. Der Glaube an Gott Jehova war dabei eine Selbstverständlichkeit. Zudem sollte die Mutter seines Sohnes völlig rein und ohne Sünde sein. Solche Eigenschaften gibt es bei den Menschen faktisch nicht. Am ehesten findet man sie bei Kindern. Die junge Frau Maria erfüllte alle diese "Anforderungen". Dass Maria eine Jungfrau war, also noch nie mit einem Mann geschlafen hatte, ergibt sich da von selbst. Übrigens: Aus den Gesprächen des Engels mit Maria kann man die besonderen Eigenschaften der jungen Maria gut ableiten.

Durch die große, durchdringende Kraft von Gottes Geist wurde Maria schwanger. Sie gebahr einen Sohn. Marias Mann, Josef, gab dem Kind den Namen Jesus. Ein Engel hatte es Josef vorher so gesagt.

Am Tag von Jesu Geburt herrschte sehr viel Freude bei den Engeln im Himmel. Es kamen sogar einige Engel auf die Erde, und alle haben vor lauter Freude gejubelt.

Die Geburt Jesu blieb dem Teufel nicht verborgen. Der Teufel wußte schon lange das Jesus auf die Erde kommen würde. Schließlich kannte der Teufel die Schriften und Prophezeihungen über Jesus besser als jeder andere. Und er wußte auch, dass das der Anfang vom Ende seiner zerstörerischen Kraft sein würde. Unmittelbar nach Jesu Geburt hat der Teufel versucht Jesus zu töten. Das mißlang, weil Gott diesen Plan vereitelte.

Jesu Kindheit

Aus Jesu Kindheit gibt es fast nichts zu berichten. Nur eine einzige Geschichte ist überliefert:

Wie jeden Samstag gingen Maria und Josef mit Jesus in die Synagoge zum Beten. In dem Trubel der Menschenmenge verliert sich die Familie. Verzweifelt suchen Jesu Eltern drei Tage lang nach ihrem Sohn. Schließlich finden sie ihn in einer Versammlung mit bedeutenden jüdischen Religionslehrern, denen er das Wort Gottes erklärt. Alle sind über den Verstand des kleinen Jungen verwundert. Als seine Mutter Jesus fragte, wie er ihnen das nur antun konnte, gab Jesus die erstaunliche Antwort.

"Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich im Haus meines Vater sein muss?" Doch sie begriffen nicht, was er damit meinte.

Lukas 2, 49-50

Jesu Wirken

Jesus begann sein öffentliches Wirken, oder man sollte vielleicht besser sagen, seine von Gott Jehova aufgetragene Aufgabe, erst im Alter von 30 Jahren. Bis dahin war er als Erstgeborener seiner Familie mit familieren Pflichten betraut. Ein zweiter Punkt warum Jesus erst mit 30 Jahren in Erscheinung getreten ist, könnte darin liegen, dass Gott ihm eine gewisse Autorität, die nur das Alter verleiht, mitgeben wollte. In jedem Fall begann nun für Jesus ein neuer Lebensabschnitt.

Jesu Vorbereitung auf seinen Dienst

Bevor Jesus öffentlich in Erscheinung trat, vollzog er zwei wichtige Rituale. Zunächst ging er an den Jordan, um sich vom Täufer Johannes taufen zu lassen. Johannes wußte wer da vor ihm stand - Gottes Sohn - und wollte ihn vor lauter Ehrfurcht zunächst nicht taufen. Er sagte zu Jesus, dass er nicht einmal würdig sei, ihm die Schuhriemen zu binden. Aber Jesus sagte zu ihm: "Lass es geschehen." Nach der Taufe öffnete sich der Himmel, und eine Stimme ertönte:

"Das ist mein Sohn, mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe."

Matthäus 3, 17

Anschließend zog sich Jesus 40 Tage lang zurück. Dafür wählte er einen besonders asketischen, abgeschiedenen Ort - die Wüste. Dort betete und fastete er 40 Tage lang. In der Wüste gab es nichts, was Jesus in irgendeiner Weise ablenken konnte. Jesus konnte Eins sein mit seinem himmlischen Vater. Am Ende der 40 Tage war er geistig völlig bereit für das, was sein Vater ihm aufgetragen hatte.

Bis jetzt ging keine "Gefahr" von Jesus aus. Aber nun merkte der Teufel, dass Jesus aktiv wurde. Er begann sich um Jesus "zu kümmern". So wie er bereits Adam und Eva verhängnisvoll verführt hat, versuchte er das jetzt auch mit Jesus. Sein Ziel war klar: er wollte einen Keil zwischen die vertrauensvolle Beziehung von Gott und Jesus schlagen. Am Ende der 40-tägigen Fastenzeit versuchte er dreimal, Jesus zu einer schweren Sünde zu verleiten. Beim dritten mal sagte Jesus:

"Geh weg, Satan! Denn in den Schriften steht: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten und für ihn allein sollst du heiligen Dienst tun.

Matthäus 4, 10

Von da an merkte Satan, dass er keinerlei Macht über Jesus gewinnen konnte und er verschwand. Nie mehr wandte sich der Satan direkt an Jesus. Aber gelegentlich versuchte er über andere Menschen, Jesus zu einer Sünde bzw. Ungehorsamkeit Gott gegenüber zu verleiten (z.B. durch seine Mutter Maria oder seinen Apostel Paulus).

Jesus kein einsamer Wanderprediger

Jesus wollte nicht als einsamer Wanderprediger auftreten. Deshalb erwählte er sich 12 jüdische Männer, die von nun an zu seinen engen Gefährten wurden. Nun konnte sein öffentliches Wirken beginnen. Darüber berichtet die Bibel in den 4 Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes ausführlich.

Jesu Wirken

Eine der ersten Überlieferungen über Jesu Wirken beschreibt ein wahrlich beeindruckendes und richtungsweisendes Gespräch zwischen Jesus und einer Frau. Das Gespräch ist in zweierlei Hinsicht von besonderer Art.

1. Jesus, der Jude, spricht mit einer fremden Frau, was nach jüdischer Tradition nicht üblich war.

2. Diese Frau stammte aus dem Volk der Samariter, dass die Juden verachteten.

Beide trafen sich, scheinbar zufällig, an einem Brunnen. Zunächst drehte sich das Gespräch nur um einen Schluck Wasser aus dem Brunnen, denn die Frau war zum Wasser Schöpfen an den Brunnen gekommen. Durch Jesu Gesprächsführung wendete sich das Gespräch schnell Glaubensfragen zu. Jesus wußte längst um das große Interesse der Frau am Glauben. Im Gespräch mit der Frau machte Jesus erstmals Andeutungen über sein Erlösungswerk für alle Menschen.

Erklärung:

Bisher hat Gott nur mit dem Volk der Israeliten einen Bund geschlossen. Dreitausend Jahre währte dieser Bund. Immer wieder haben sich die Israeliten mehrheitlich von Gott Jehova abgewandt. Aber Gott sieht in die Herzen der Menschen. Er weiß, dass es viele Menschen anderer Nationen gibt, die ihn suchen, und die sich zu ihm bekennen wollen. So, wie diese samaritische Frau. Jesus ist gekommen, um den Menschen aller Völker die Botschaft des "neuen Bundes" zu überbringen. Gott erweitert seinen Bund auf alle Menschen, aller Völker. Um an dem Schöpfergott Teilhabe zu haben ist es nicht mehr erforderlich, dass die Menschen zum Judentum konvertieren, so wie einst Ruth, die Moabiterin (siehe Altes Testament Buch Ruth).

Jesus gibt einen Vorgeschmack auf die neue Welt

Jesus hat sich zu allen Dingen, die die Menschen damals wie heute besonders bewegen, geäußert. Im Denken und Handeln seiner eigenen Person gibt er den Menschen dadurch ein Beispiel und einen Leitfaden an die Hand, wie sie sich verhalten sollen. Jesus möchte, dass wir ihn nachahmen, um ihm dadurch allmählich immer ähnlicher zu werden.

In seinem Wirken gibt Jesus einen Vorgeschmack auf die Dinge, die Gott Jehova vorgesehen hat. Er zeigt den Menschen, was sie erwarten dürfen. Und das ist nicht allein auf die (noch) Lebenden beschränkt.

Er heilte unheilbar Kranke.

Er trieb Dämonen aus den Menschen aus, so dass sie endlich ein unbeschwertes, glückliches Leben leben konnten.

Mehrfach erweckte er Tote zu neuem Leben.

Er segnete die Kinder und und verwies auf das Himmelreich.

Er schätzte alle Menschen, aller Rassen gleich.

u.v.a.m.

Jesus sagt ganz klar: Wenn ein Mensch an mich und meinen Vater glaubt, dann ist ihm folgender Weg bestimmt:

Er wird er vom Tode erweckt.
Seine Sünden werden vergeben, der Mensch wird völlig rein vor Gott.
Der Mensch bekommt einen neuen, unversehrten Körper und Geist.
(eine körperl. Verfassung im Bestzustand ohne Krankheit und Schmerzen)
Es gibt keine Alterung von Körper und Geist, sondern ewiges Leben.
Die alten, belastenden Dinge werden aus Herz und Sinn gelöscht.
Der Mensch befindet sich in einem dauerhaften Glückszustand.

Jesu Tod

Eine von Jesu besonderen Eigenschaften war, dass er jeden Menschen mit Respekt behandelte und in jeder Situation die richtigen Worte fand. Dabei scheute sich Jesus nicht, auch harte Worte auszusprechen. Er tat das immer dann, wenn er Menschen begegnete, die sich über andere hinweg setzten, obwohl sie selbst voller Unzulänglichkeiten waren. Besonders hart ging er mit den selbstgerechten, jüdischen Religionslehrern ins Gericht. Hier baute sich schnell ein großer Konflikt auf, der für Jesus sogar gefährlich wurde. Einerseits reizte Jesus die Religionslehrern durch seine schonungslose Kritik an ihrem religiösen Tun und Handeln. Andererseits deutete Jesus immer wieder an wer er ist, nämlich Gottes Sohn. Das war für die Religionslehrer Gotteslästerung, die mit dem Tode bestraft werden muss. Deshalb suchten die jüdischen Religionslehrer fortlaufend nach Gründen, Jesus anzuklagen und zu verurteilen. Das war aber nicht so einfach, denn Israel war Teil des römischen Imperiums, also besetztes Land. Der römische Kaiser hatte in Israel das politische Sagen. Hinrichtungen konnten nur die römischen Machthaber anordnen. Und Hinrichtungen aus religiösen Gründen gab es im römischen Reich nicht. Also versuchten die jüdischern Religionslehrer die politischen Machthaber gegen Jesus einzunehmen. Sie sagten, dass Jesus eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstelle. Dieses Argument verfing aber überhaupt nicht, denn der römische Prokurator war nicht bereit, den Rechtsstaat auszuhebeln. Allerdings befürchtete er durch den Religionskonflikt Unruhen im Volk, die er unbedingt verhindern wollte. Und genau mit diesem Argument setzten ihn die Religionslehrer massiv unter Druck. Schließlich stimmte der römische Prokurator Pontius Pilatus Zähne knirschend zu, Jesus an den Pfahl zu schlagen.

Jesu Jünger waren am Boden zerstört. Sie hatten immer geglaubt, dass Jesus schon zu seinen Lebzeiten seine Andeutungen über eine neue, ewige Regentschaft über die Erde wahr machen würde. Nun mußten sie erleben, wie ihre Hoffnung an einem Holzpfahl endete.

Jesu Auferstehung

Nach Jesu Hinrichtung, legte man ihn in ein Grab und verschloß es. Aber drei Tage nach Jesu Tod, war das Grab leer. Schon bald stellte sich heraus, dass Jesus lebte. Das konnten seine jetzt 11 Jünger (der Jünger, der Jesus an die Römer ausgeliefert hatte, hatte sich erhängt) zunächst nicht glauben. Aber Jesus hat sich der Reihe nach allen Jüngern und engen Freunden und Weggefährten offenbart.

Die große Trauer und Hoffnungslosigkeit über Jesu Tod wandelte sich nun in pure Freude. Allmählich konnten die Jünger die Dinge einordnen, die ihnen Jesus vor seinem Tode angedeutet hatte. Vieles davon hatten sie nicht verstanden. Nun fiel es wie ein Schleier von ihren Augen.

Viele Menschen haben bestätigt, dass Jesus lebt. Alle Prophezeihungen der jahrtausend alten jüdischen Schriften haben sich bestätigt.

Jesus hat die Mission, die ihm sein Vater aufgetragen hat, vollumfänglich erfüllt. Als vollkommen sündenfreier Mensch hat er unsere Sünden auf sich genommen und uns Menschen dadurch vor Gott gerecht gemacht. Die Dialektik die hinter diesem Vorgang steht, können wir leider (noch) nicht vollständig verstehen. Wir können uns nur an diesem bedeutungsvollen Satz der Bibel orientieren:

Wie es also durch eine einzige Verfehlung (Anm. durch Adam) für Menschen aller Art zur Verurteilung kam, so führt auch ein einziger Akt der Rechtfertigung (Anm. durch Jesus) dazu, dass Menschen aller Art für gerecht erklärt werden und leben.

Römer 5, 18

Das heißt, Menschen aller Nationen, Rassen und Kulturen, die ihre eigene Sündhaftigkeit vor Gott erkennen, und das, was Jesus für uns getan hat, als Erlösungswerk anerkennen, werden nicht für immer sterben und tot sein. Gott wird sie an Körper und Geist wieder völlig herstellen, auch wenn sie bereits gestorben sind. Gott Jehova hat versprochen, jeden dieser Menschen mit einem neuen, unsterblichen Körper und einem neuen Geist der Vernunft und Wahrheit auszustatten. Diese Menschen werden in einem Zustand des dauerhaften, vollkommenen Glücks für immer und ewig auf Gottes neuer Erde wohnen. Das hat Jesus möglich gemacht.

Viele Menschen halten die Auferweckung von den Toten für unmöglich. Aber wenn es schon Menschen gelingt, aus je einer Zelle eines männlichen und weiblichen Schafes ein neues Schaf zu klonen, wieviel mehr können wir dann von dem Schöpfer der belebten und unbelebten Materie, dem Schöpfer des Universums erwarten?

Wo ist Jesus jetzt?

Seit Christi Himmelfahrt ist Jesus wieder bei seinem Vater im Himmel. Gott Jehova hat ihm alle Macht im Himmel und auf Erden verliehen. Nach Aussagen der Offenbarung wird Jesus der König der neuen Erde sein. Zusammen mit vielen auserwählten Menschen (es sollen 144000 sein) wird er die Erde regieren. Ein Ende dieser Tage wird es nicht geben. So wie Gott ewig ist, werden alle Bewohner (Menschen und Tiere) ewig leben. Der paradisische Zustand aus den Zeiten von Adam und Eva ist wieder hergestellt. So wie es Gott Jehova von Anfang an vorhatte.