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Noah

Schwarz angestrichen, aber das Gegenteil von einem Sarg - Noahs Arche

Lesedauer ca. 6 Minuten

01.12.2017 von (C) Planet-Glauben


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Noah

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An die Überlieferungen der Bibel glauben; wer das tut, wird eins, zwei, drei in eine Ecke gestellt, die dem eines Spinners oder eines Verrückten gleich kommt. Solchen Leuten verpasst man Namen wie "Kreationisten", "Fanatiker", "Weltabgewandt" oder "religiöser Spinner". Damit verleiht man ihnen ein passendes Stigma, das die Regeln für den Umgang mit ihnen gleich mit impliziert. Das beste was man dann noch erwarten kann, ist ein freundliches Kopf nicken und .... flux ... schnell weiter laufen. Da hilft es auch nicht, wenn man auf Jesu Worte verweist:

Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Matthäus 18 Vers 2

Diese Worte kann man durchaus als Hinweis darauf verstanden wissen, dass Kinder "leichtgläubig" sind. Die Leichtgläubigkeit unserer Kinder fußt auf einem Urvertrauen, das sie uns Eltern gegenüber haben; zumindestens solange wir das Urvertrauen nicht beschädigen. Das geht meist schneller als uns lieb ist, z.B. wenn wir ihnen bedeutungsschwanger die frei erfundene Geschichte vom Weihnachtsmann erzählen. Ganz schnell kommen sie hinter den Schwindel. Von nun an glauben sie uns nichts mehr. Die biblischen Geschichten setzen aber Urvertrauen voraus!

Dieses Urvertrauen zu Gott JHWH ist den allermeisten Menschen längst abhanden gekommen. Deshalb sind biblische Überlieferungen wie Adam & Eva, Noah und die Arche, dem brennenden Dornbusch, der sich doch nicht verzehrt, oder die Dinge, die Jesu getan hat, für die allermeisten nur Hirngespinste. Im besten Fall sieht man die Geschichten als Metapher für ... ja, für was eigentlich?

Der Auftrag

Spott, Hohn und Unverständnis dürften auch Noahs ständige Begleiter gewesen sein, als er damals begann, Gottes Auftrag auszuführen. Der Auftrag bestand darin, einen riesigen Holzkasten zu bauen, und ihn, wenn alles fertig war, mit schwarzem Pech zu versiegeln. Selbst für heutige Zeiten waren die Ausmaße der Holzkiste gigantisch. Da Noahs physikalische Grundkenntnisse über schwimmende Körper eher bescheiden waren, lieferte Gott den Bauplan gleich mit. Ohne murren und zweifeln , so groß war Noahs Gottvertrauen, machte er sich daran, diesen Holzkasten zusammenzuzimmern. In Anbetracht dessen, dass in der Gegend weit und breit kein Wasser in Sicht war, selbst zum nächsten Brunnen musste man weit laufen, war das Urteil über Noah schnell gesprochen: "Dort wohnt der Spinner. Uns tuen nur die Frau und seine Kinder leid.", so redeten die Leute vermutlich über Noah. Noah schien sich aus derlei Gerede nichts zu machen, sonst hätte er irgendwann die Sachen hingeschmissen, oder besser noch, gar nicht erst angefangen. Noah tat es nicht. Und so sind wir ihm dankbar, sonst wären wir jetzt nicht hier. Danke Noah!

Der Gottesfluch

Was nur hat Gott bewogen, derart hart und rigoros mit seiner eigenen Schöpfung ins Gericht zu gehen?

Zur Zeit Noahs dürften wenige Millionen Menschen die Erde bevölkert haben. Diese Zahl resultiert aus einer einfachen mathematischen Berechnung, unter Zugrundelegung der Anzahl der Generationen, die seit Adam und Eva vergangen waren, dem Lebensalter, das die Menschen damals erreichten, sowie die durchschnittliche Anzahl der Kinder pro Familie. Die Zahlen decken sich übrigens mit aktuellen wissenschaftlichen Darstellungen. Die Menschen auf der Erde waren in ihrer Boshaftigkeit so hemmungslos geworden, dass es Gott bereute, den Menschen gemacht zu haben. Zusätzlich ereignete sich aber noch ein anderer schwerwiegender Vorfall, der Gott zu diesem äußerst drastischen Schritt bewogen haben dürfte. Wir haben lange überlegt, ob wir die Geschichte erzählen sollen. Es ist nämlich eine ziemlich fordernde Geschichte. Das Alte Testament (1. Mose) berichtet nur in kurzen Ansätzen darüber. In den Apokryphen, eine Art Anhang des Alten Testaments, ist sie im Buch Henoch ausführlicher beschrieben:

Nicht alle Himmelswesen verhielten sich loyal zu Gott. Im 1. Buch Mose ist von den "Gottessöhnen" die Rede. Diese himmlischen Wesen taten etwas, was nicht im Sinne Gottes war. Sie materialisierten sich eigenmächtig, um fortan auf der Erde zu leben. Der Grund für diese Eigenmächtigkeit war, dass Ihnen die unsagbar schönen Menschenfrauen gefallen haben, mit denen sie eine Verbindung eingehen wollten. Das Ergebnis dieser Verbindung waren Kinder, die groß wie Riesen wurden. Diese Riesen verunstalteten die Erde derart, dass die Menschen darunter zu leiden hatten. Gottes Entscheidung, das Leben auf der Erde zu vernichten, muss sicher auch vor diesem Hintergrund gesehen werden.

Gottes Wort war jedenfalls gesprochen. Nur der im Glauben und Leben untadelige Noah, seine Frau, sowie seine drei Söhne und ihre Frauen, sollten von der Sintflut verschont bleiben. Aus ihrem Geschlecht sollte ein neues, besseres Menschengeschlecht erwachsen. Deshalb schloß Gott mit Noah einen Bund. Weil aber Gottes Schöpfung, und hier sind besonders die Tiere gemeint, mit so viel Anstrengung und Liebe verbunden waren, ordnete Gott an, dass Noah von jedem Tier das auf der Erde lebte, einige Exemplare mit in die Arche nehmen sollte, um auf diese Weise auch ihr Überleben zu sichern. Aus alldem lassen sich zwei Schlußfolgerungen ableiten: Gottes Schöpfungswerk war ein riesiger, schöpferischer Kraftakt, den Gott unbedingt bewahren wollte. Zweitens: Gott sah keine Notwendigkeit eine neue Schöpfung zu machen, weil seine erste Schöpfung sehr gut war. Der freie Wille, den Gott jeden Menschen gegeben hat, und den Gott niemals auch nur antasten würde, richtet sich leider immer wieder gegen seine Gebote. Das macht den Menschen böse. Kein einziger Mensch ist frei davon!

Ja, es stimmt. Diese Geschichte über die Sintflut bietet eine Menge Unbehagen für unseren modernen, scheinbar aufgeklärten Geist. Aber wenn sich selbst Jesus in seinen Worten auf genau diese Geschichte beruft, sollten wir dann unseren Kleingeist nicht zum Schweigen bringen?

Jesus spricht: Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

Matthäus 24, Vers 37-39

Jesus deutet an, dass sein erneutes Kommen auf die Erde am Ende der Zeit viel Ähnlichkeiten mit der Geschichte Noahs haben wird. Das heißt, sein Kommen wird alle überraschen und nicht alle werden Schutz finden.

Viele Zahlen

Die Geschichte über Noah und die Sintflut ist mit vielen Zahlen gespickt. Wer Zahlen bekannt gibt, der hat nichts zu verbergen. Im Gegenteil, Transparenz ist angesagt. Und Gott JHWH hat besonders auf den ersten Seiten der Bibel sehr viele Zahlen veröffentlicht. So steht geschrieben wie alt Noah war, wielange er an der Arche baute, wie groß die Arche war, wann (Datum) die Sintflut begann und wann sie endete. Das Erfreuliche ist: alle Zahlen sind nach eingehender Prüfung stimmig. Wie denn das? Noah baut im Alter von 600 Jahren eine Arche, und das soll stimmig sein? Ja! Gott vertraut darauf, dass wir mit den Zahlen etwas anzufangen wissen. Klug genug sind wir ja schließlich, wenn uns der Weihnachtsmann nicht die Sinne vernebelt hat. Nicht nur Noah ist so alt geworden. Alle Menschen, die damals lebten, sind viele hundert Jahre alt geworden. Methusalem war der älteste Mensch; er hat es auf fast 1000 Jahre gebracht. Gleichzeitig wurde das Alter der Menschen von Generation zu Generation geringer wurde. Der Grund für das zunächst hohe Lebensalter der Menschen liegt in den Genen. Gott hat den Menschen einst für das ewige Leben ausgestattet. Die körperliche und geistige Konstitution war entsprechend perfekt. Nach der Vertreibung aus dem Paradies begann die Lebensuhr des Menschen zu ticken. Zwei Dinge wirkten sich negativ aus: einmal die Umweltfaktoren, denen der Mensch nun ausgesetzt war, und zum anderen seine Lebensweise. So wie diese Faktoren auch heute noch Einfluss auf unser Leben haben, so war es damals auch. Nur das der Startpunkt bei Adam und Eva ideal war. Von nun an ging es aber bergab mit der Lebenszeit. Gott selbst hat vor 5000 Jahren die Höchstdauer für ein Menschenleben festgelegt - 120 Jahre. Es ist so schön, dass unser Gott kein Geheimniskrämer ist!

Die Arche

Sprechen wir ein wenig über den Holzkasten, den Noah da bauen sollte. Seine Ausmaße sind wirklich gigantisch. Durch die Bibel ist uns der exakte Bauplan überliefert (1. Mose Kap. 6 Vers 15-16). Der Kasten aus Tannenholz sollte etwa 156m lang, 26m breit und 16m hoch werden, mit drei Etagen, sowie abgetrennten Räumen für Nahrung, Wohnung und die tierische Fracht. Der Eingang zur Arche sollte in der Mitte der Längstseite angeordnet sein. Ganz oben hat Gott ein kleines Fenster für den Ausblick vorgesehen, ganze 50 mal 50 Zentimeter groß. Das war schon alles an Informationen, die Gott Noah an die Hand gab.

Und jetzt dürfen wir schon das erste mal staunen. Denn der Kasten hat exakt jene Maße, die physikalisch notwendig sind, damit das Ganze auch samt Inhalt schwimmen kann, ohne zu kippen, zu schlingern oder zu kentern. Archimedes, dieser moderne Held aus der Antike, stellte erst einige tausend Jahre später seine wegweisenden Berechnungen über schwimmende Körper an, die die Grundlage für jegliche Arbeiten des Schiffsbaus darstellen, und wofür wir ihn noch heute feiern. Übrigens ist ihnen aufgefallen, dass die Bibel nicht von einem Schiff spricht, obwohl es den Begriff damals schon gab? Der Grund ist folgender: ein Schiff kann man steuern. Aber die Arche hatte kein Steuer. Wozu hätte es auch nütze sein sollen? Bald schon sollte die gesamte Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sein; wohin sollte Noah also die Arche steuern? Nein, ein Steuer war so überflüssig wie unnötig!

Die Tiere

Nachdem wir die Ausmaße der gigantisch großen Arche kennen gelernt haben, fällt es leichter zu verstehen, dass die Arche genug Platz bot, um von jedem Getier, also Vögel, Vieh, wilde Tiere, sogar dem Gewürm, einige Exemplare auf die Arche zu nehmen. Aber wie konnten auf so engem Raum soviel Tiere unterschiedlichster Art mit soviel gegensätzlichen Verhaltensweisen miteinander auskommen? Die letzte Hollywood-Verfilmung (2014) von Noahs Geschichte erklärte das so, dass Noah durch Verbrennen bestimmter Pflanzen eine Art Betäubungsnebel erzeugte, der die Tiere soweit ruhig stellte, dass sie sich nicht gegenseitig etwas zu Leide taten. Wer aber mit Tieren zu tun hat weiß, dass sich Tiere (und Menschen) in Todesangst ganz anders verhalten als unter normalen Bedingungen. In Todesangst denkt niemand mehr ans fressen, sondern nur noch daran gerettet zu werden. Ohne Zweifel hatten die Tiere beim Einsetzen der Sintflut Todesangst. Als letzte Zufluchtsstätte war ihnen nur die Arche geblieben. Für Nahrung war zudem gesorgt, denn Gott hatte Noah beauftragt, genug Nahrung für alle mit auf die Arche zu nehmen. Der Geist Gottes, der diese gigantische Aktion begleitete, wird sein Übriges getan haben.

Als alle Tiere in der Arche Platz genommen hatten, machte Noah das Tor zu. Auf der Arche waren nun genau 8 Menschen und viele, viele Tiere.

Das Wasser

Nachdem Noah die Luke verschlossen hatte, nahm der Lauf des Wassers kein Ende. Und schon kommt die nächste, sehr berechtigte Frage, ins Spiel. Woher kam bloß das ganze Wasser? Die Bibel berichtet, dass es 40 Tage ununterbrochen regnete. Aber das allein kann unmöglich eine Sintflut erklären. Denn das Wasser, das von oben kommt, stammt ja aus den Meeren und Seen. Es ist also ein Nullsummenspiel. Auf diese Weise kann der Wasserspiegel nicht steigen. Das Wasser muss also woanders hergekommen sein. Aus der Schöpfungsgeschichte und neuerdings auch aus neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnissen der heutigen Zeit wissen wir, dass die Erde in ihrem Urzustand vollständig mit Wasser bedeckt war. Eigentlich müsste genug Wasser vorhanden sein, wenn es nicht vorher ins Weltall entfleucht ist. Letztendlich gibt uns die Bibel auch bei dieser Frage den entscheidenden Hinweis:

In dem sechshundertsten Lebensjahr Noahs am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Brunnen der großen Tiefe auf und taten sich die Fenster des Himmels auf, und ein Regen kam auf Erden vierzig Tage und vierzig Nächte.

1. Mose Kapitel 7, Vers 11-12

Diese Erklärung aus dem 1. Buch Mose führt uns dahin, was der moderne, wissensdurstige Mensch erst seit wenigen Jahrzehnten weiß, nämlich dass sich unter der Erdoberfläche Meere riesigen Ausmaßes befinden. Gott schloß diese verborgenen Meere auf, und das Wasser strömte mehr von unten als von oben auf die Erde.

Um einen Eindruck zu bekommen, was alles möglich ist, muss man sich nur ein paar Jahre zurück erinnern. Damals trat die Elbe bei schönstem Sommerwetter in nicht gekannten Ausmaß über die Ufer. Mit ein klein wenig Fantasie kann man erahnen, was passiert, wenn alle Tore des Wassers, sowohl im Himmel als auch unter der Erde, auf einmal geöffnet werden, und die Erde 40 Tage und 40 Nächte geflutet wird!

Das Bündnis

Nach mehreren Jahrzehnten Bauzeit hatte Noah die Arche fertig gebaut. Auf Gottes Anweisung hin teerte Noah die gesamte Außenseite der Arche, um so einen Imprägnierschutz zu ermöglichen. Dann kam alles so, wie Gott es angekündigt hatte. Die Wasser fluteten das Land, allmählich bekam die Arche Wasser unter den Boden und begann sich zu heben. Wer nicht in der Arche Schutz gefunden hatte, kam ums Leben.

Am 40. Tag der großen Flut hörte der Regen auf. Von nun an kehrte sich der Vorgang um. Es dauerte insgesamt etwa 150 Tage, bis das Wasser sich verzog. Um zu prüfen, ob Land in Sicht sei, sandte Noah zuerst einen Raben, und einige Tage später eine Taub aus. Nach drei Versuchen kam die Taube mit einem Zweig im Schnabel zurück. Dieser Gruß diente nicht nur als Zeichen, dass Land in Sicht war. Wenn Tauben einen Zweig pflücken, dann wollen sie ein Nest bauen. Trotzdem wartete Noah noch ab. Erst als beim nächsten Versuch die Taube nicht zurück kam, öffnete er das Tor der Arche und gab den Tieren ihre Freiheit zurück. Nur wenige Jahre nach Gottes Zornesbotschaft der Vernichtung, herrschte ein lebendiges Treiben bei Mensch und Tier, als hätte es nie eine Sintflut gegeben.

Gott JHWH gab den Menschen eine wichtige Botschaft der Versöhnung mit auf den Weg:

Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1. Mose, Kapitel 8, Vers 21-22

Als Zeichen der Versöhnung schenkte Gott den Menschen den Regenbogen, und dazu noch diese unvergänglichen Worte:

Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.

1. Mose, Kapitel 9, Vers 12-17

Wenn wir also wieder einmal einen Regenbogen sehen, dann dürfen wir es ganz persönlich nehmen, noch viel mehr, als wenn wir eine Sternschnuppe sehen. Dann sollten wir nicht bloß an eine Lichtbrechung an unzählig vielen Wassertröpfchen denken. Es ist mehr! Nämlich ein liebevoller Gruß, mehr noch, eine Liebeserklärung, von Gott JHWH an jeden Menschen. Der Regenbogen verbindet Himmel und Erde und kündet von dem Bund, den Gott mit jeden Menschen persönlich eingehen will. Diesen Bund, mit so einem mächtigen Freund gedankenlos auszuschlagen, wäre das nicht d...?

Der Regenbogen

Vor der Sintflut gab es keinen Regenbogen. Das ist wieder so etwas, wo der "moderne" Mensch schmunzelnd abwinkt. Wenn es uns Gott aber so übermittelt, dann gibt es nicht keinen Grund daran zu zweifeln.

Sieben Farben hat Gott in den Regenbogen gelegt. Nicht SECHS und auch nicht ACHT. Genau SIEBEN!

Hinter der Zahl SIEBEN steht eine großartige Symbolik mit der uns Gott JHWH viel sagen will. Die Zahl SIEBEN ist die Summe aus DREI und VIER. DREI steht in der Bibel für Göttliche Fülle oder Vollständigkeit. VIER steht für Vollständigkeit in dem was von Gott geschaffen oder verordnet ist. SIEBEN dokumentiert die göttliche Vollkommenheit, aber gelegentlich auch Vollendung des Bösen. SIEBEN ist die größte einstellige Primzahl, die nur durch sich selbst und EINS teilbar ist. Unter den Zahlen NULL bis NEUN steht die Zahl SIEBEN praktisch für sich. Diese Symbolik finden ihren vollkommenen Ausdruck in der Überlieferung von Noahs Arche und der Sintflut.